Erland Wippermann

Jahrgang 1954, seit 40 Jahren in „wilder Ehe“ lebend, immer mit der gleichen Frau.

Zunächst wollte ich Landschaftsarchitekt werden. Dann entschied ich mich als Spätpubertierender für Produktion, Operations Research und Informatik in Göttingen  … ist ja so ähnlich. Mit dem BWL-Diplom in der Tasche und noch relativ langen Haaren habe ich mich Ende der 80-er ein paar Jahre lang in Konzernstrukturen der Rohstoff-Industrie umgesehen, Metallurgie und Geologie geschnuppert, die Welt der Warentermingeschäfte beleuchtet, bei Günther Saßmannshausen Rohstoffpolitik gelernt und fremde Länder entdeckt.
Ich gewann eine „besondere“ Einstellung zu großen, konzernstrukturierten Unternehmen … und stieg ungeplant und spontan in den elterlichen Kleinbetrieb ein. Der regionale Technische Handel wurde zur Existenzgrundlage und zum Experimentierfeld zugleich: Ernst und Spaß, Krawatte und Flip-Flops, Apoll und Dionysos. Ja: Jedes Unternehmen ist auch ein Spiel, ist Kreativität, wenn wir das zulassen!
Für dieses Spiel habe ich mittlerweile Nachfolger gefunden, liebe die neue Rolle als Minderheitsgesellschafter und sehe mich noch immer als ideengebenden „Spinner“.
Die als Unternehmer gewonnen Erfahrungen aus drei Jahrzehnten reichere ich an mit geisteswissenschaftlicher Aktivität: mit der Philosophie. Im Rahmen von Philkoll suchen wir den praktischen Nutzen im Denken jenseits akademischer Zwänge. Stattdessen verschieben wir die hinderlichen Grenzen der Fachdisziplinen und begeben uns auf hilfreiche Wissensfelder außerhalb der Container.
Aus dieser Melange speisen sich die AHA-Inhalte, die Ziele und Methoden. Damit bin ich zurückgekehrt zur Architektur und zur Ästhetik. Im Unternehmen.
Es bleibt auch Zeit für Hobbys: Kochen und Essen, Reisen, Foto und Video, Sport …

Mathias Fischer

Jahrgang 1951, verheiratet seit 1974, 2 Söhne, 5 Enkelkinder.

Schon sehr frühzeitig wusste ich, dass ich meine berufliche Erfüllung im Marketing finden würde. Damals nannte man das noch Reklame oder Werbung. In einer mittelständischen Eisenwarengroßhandlung im westfälischen Soest habe ich meine Ausbildung als Werbekaufmann gemacht. Im Anschluss ging es sofort nach Düsseldorf, dem „Olymp“ der Werber. Erste Erfahrungen im Marketing sammelte ich in einem namhaften Reifenkonzern. Berufsbegleitend habe ich mein theoretisches Wissen an der WAK (Westdeutsche Akademie für Kommunikation) in Köln vertieft. Es folgten fast vier Jahrzehnte als Marketingchef in zwei großen Handelskooperationen. Seit 2013 arbeite ich Seite an Seite mit meinen Söhnen in deren Marketingagentur maxpartner, Köln.

Arbeit ist mir noch nie Last sondern immer Lust gewesen. Schon sehr früh habe ich entdeckt, dass man als Einheit mit seinen Mitarbeitern viel mehr erreichen kann, als durch einsame Anweisung. Denn wer seine Mitmenschen immer so behandelt, wie er selber behandelt werden möchte, ist auf dem richtigen Weg. Mit AHA-Concept kann ich viel von dem weitergeben, was mir persönlich Gutes widerfahren ist.

Einer meiner wichtigsten Wegbegleiter der letzten zwei Jahrzehnte wurde Pater Hermann-Josef Zoche, www.paterzoche.de. Aus seinen Vorträgen, Aufsätzen und Büchern, vor allen Dingen aber aus unseren persönlichen Begegnungen habe ich unzählige Anregungen und jede Menge Rüstzeug gewonnen, das ich nicht missen möchte. Seine 10 Gebote für eine Firmen-Vision von 2003 sind immer noch top-aktuell.

Leitsatz: Vorbild sein ist nicht eine Form der Führung, es ist die einzige. (Albert Einstein) Und sonst: Rheinische Frohnatur, begeisterter (Berg)-Wanderer, große Leidenschaft für Kochen und Gärtnern.