AHA – Die Zielgruppe

Das AHA-Concept richtet sich an Unternehmer-Junioren aus kleinen und mittleren Unternehmen, vorzugsweise aus dem inhabergeführten Mittelstand.
Unternehmer-Senioren bieten mit ihren Erfahrungen, Ideen und Impulsen ein Forum für die persönliche Weiterentwicklung, für den Austausch, für das spielerische Ausprobieren und Spinnen, für Bewährtes wie auch für Ungewöhnliches.

AHA – Die Motivation

Werkzeuge

Unternehmerischer Erfolg ist nicht zuletzt ein Resultat handwerklich-ökonomischen Könnens: Wir beherrschen den Einsatz unserer Werkzeuge und folgen besonders in kritischen Situationen dem Prinzip Problem-Analyse-Lösung. Das Prinzip lässt sich lernen wie ein Schulfach, wie Case-Studies im Studium. Wir machen mit, weil’s alle tun.

Zweifel

Selbst wenn uns Wissenschaft und Berater ständig nützliche Updates für den Werkzeugkasten liefern, so bleiben doch grundsätzliche Fragen nach dem Sinn und der Ausrichtung unseres Tuns unbeantwortet:

  • Wohin will ich mit meinem Unternehmen?
  • Ist dies MEIN Projekt?
  • Packe ich die richtigen Dinge an oder kämpfe ich auf dem Nebenkriegsschauplatz wie Don Quijote gegen Schimären?
  • Nach welchem Vorbild handle ich, und wie werde ich selbst zum Vorbild?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Warum, wozu …?

Diese Art des Zweifelns nimmt jeder Unternehmer mit in den Schlaf, um am Morgen wieder in die Werkzeugkiste zu greifen. Mit unserer Vernunftprägung als Homo oeconomicus möchten wir den Zweifel verdrängen, denn Unsicherheit als Zeichen von Schwäche zeigen wir nicht gern.

AHA – Das Ziel: Souveränität

Führung und Souveränität

Das AHA-Ziel lautet Souveränität im Handeln als junge Führungskraft.

Im Rahmen des AHA-Concepts bedeutet Souveränität auch Pragmatismus unter Druck! Nicht die rechte Gesinnung führt den pragmatischen Souverän, sondern die Erwartung einer zukünftigen Situation, in der er oder sie sich und anderen Antworten geben, d.h. Verantwortung übernehmen muss.

Mit der Absicherung der eigenen Handlungssouveränität als Unternehmer schaffen wir eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Unternehmenserfolg, denn Souveränität wird erlebbar: Die Stakeholder sollen das Unternehmen und seinen Auftritt als lebendige Einheit wahrnehmen und eine Ästhetik spüren, die im Wettbewerb den entscheidenden Unterschied ausmachen kann!

Ästhetik des Unternehmens

Dabei dient uns der Zweifel als Energiespender: Ohne Zweifel keine Inspiration, keine Kreativität! Über die Akzeptanz des Zweifels kommen wir als Unternehmer zum schöpferischen, spielerischen Probieren und Lernen, unser Tun auch als ein ästhetisches Projekt zu verstehen!

Gelebte Souveränität als eine der tragenden Säulen für den Aufbau einer Vorbildfunktion ist der zentrale AHA-Anspruch.

AHA – Der Weg

Neugier

AHA schafft eine Sphäre des gesicherten Rückzugs und der Offenheit, in der Neues ohne Tabus und ohne Rezepte, mit Anstand, Abstand und Respekt vor der anderen Meinung, neugierig und aktiv-einbringend  probiert werden darf. Und muss!

Themen

AHA lebt von und mit Themen, die Grundsätzliches ansprechen. Alle weiteren Inhalte ergeben sich aus der Eigendynamik der Gruppen mit den individuellen Impulsen der Akteure. Überraschungen sind willkommen.

Versuch und Analyse

AHA als Coaching-Forum ist das Labor für diese Ästhetik-Arbeit am Unternehmen: Wenn die Labor-Ideen unmittelbar in den Feldversuch münden, dann etabliert sich mit den Ergebnissen und Lerneffekten der Mit-Spieler ein Feedback-Kreislauf aus Versuch und Analyse.