AHA – Das Fundament

Es gibt keine absoluten Wahrheiten

Die AHA-Arbeit geschieht im Geist der Offenheit: Wir sind offen für Neues, auch für vermeintlich Verrücktes. Die Teilnehmer sind bereit, ihr eigenes Tun und Handeln in den dargestellten Kontexten zu hinterfragen und hinterfragen zu lassen. Wahrheitsansprüche oder Postulate des Absoluten sind misstrauisch zu hinterfragen; wie wir ideologische und populistische Angriffe entlarven und abwehren, das lernen wir gemeinsam in der Gruppenarbeit.

Kontingenz

Alles was so wie es ist, war, sein wird oder sein kann, ist immer auch anders denkbar und möglich. Wir folgen damit einer These des Soziologen Niklas Luhmann (1927 – 1998) und lernen die angenehme Seite der Kontingenz, des Unsicheren kennen: Der Plan B liefert uns ein wertvolles Hilfsmittel in der Souveränitäts-Evolution.

Das Hier und Jetzt zählen

Beweise für das Bessere oder gar Gute gibt es nicht, wir können nur falsche Wege als Irrtum beweisen und den Versuch wagen, neue Wege auszuprobieren.
Und schließlich hüten wir uns vor historizistischen Ansätzen: Wir bilden uns nicht ein, aus Beobachtungen der Vergangenheit Gesetzmäßigkeiten für zukünftige Entwicklungen abzuleiten. Der souveräne Pragmatiker handelt im Hier und Jetzt, er versteht sich nicht als Idealist.

AHA – Das Erlebnis

Ausbrechen

AHA macht das Denk-Gefängnis der Echoblasen bewusst. Mit diesem Bewusstsein ist das Erlebnis des Platzens solcher Blasen und der Ausbruch in anderes Denken unmittelbar und nachhaltig verbunden!

Neue Perspektive

Mit AHA erleben wir, dass unternehmerisches Handeln als Führungskraft Architektur- und vor allem Ästhetikarbeit sein kann, sofern wir das als neue Perspektive zulassen.

Jenseits des Tellerrandes

AHA gibt Anreize zur Arbeit jenseits aller Werkzeuge, Checklisten oder Rezepte. Stattdessen schauen wir über den Tellerrand auf ungewohnte Disziplinen. Wir erweitern das Spielfeld, verschieben Grenzen.

AHA – Der Kodex

Geben!

Jeder Teilnehmer erklärt sich uneingeschränkt bereit, kritische Situationen und Problemfelder aus dem eigenen Verantwortungsbereich einzubringen und in der Gruppe zu präsentieren. Erst kommt das Geben, dann das Nehmen.

Vertraulichkeit!

Innerhalb der Gruppe besteht eine absolute Vertraulichkeit über die im Rahmen der Fallbesprechungen ausgetauschten Informationen.

Zulassen!

Die Teilnehmer akzeptieren das AHA-Fundament (siehe unter Fundament) als Denkmöglichkeit, selbst wenn sie – zunächst – Fragen dazu haben oder Ressentiments spüren. Denn es ist gerade der kritische Umgang mit den eigenen, etablierten Denkschemen, der zur Handlungssouveränität führen soll.